Flöhe und anderes Ungeziefer

Zu den Hautparasiten zählen Flöhe, Läuse, Haarlinge, Milben und Zecken. Auf einen Befall mit anderen Parasiten weist verstärktes Kratzen, auch mit Ekzembildung hin. Läuse, Flöhe und Haarlinge sind mit bloßem Auge zu erkennen, Milben bilden einen rotbraunen Belag auf der Haut. Näher auf diese Parasiten gehen wir unter dem Thema Parasiten ein. Veränderungen der Haut mit Ekzembildung, Rötungen, Haarausfall, Bläschen- oder Quaddelbildung können z.B. Hinweise auf Pilzinfektionen, Hormonstörungen od. Allergien sein. Beim Hund treten gelegentlich im Gesicht Ekzeme auf, deren Ursache Zinkmangel ist, auch dies beschreiben wir unter der Rubrik Zinkmangel näher. Achten Sie im Umgang mit Ihrem Hund auf Hygiene, denn Pilzinfektionen können auch auf den Menschen übertragen werden. Der Flohbefall: Die häufigste parasitäre Hauterkrankung ist eine allergische Reaktion auf Flohspeichel. Wenn ein Hund sehr empfindlich ist, bedarf es, um ein solches Krankheitsbild zu provozieren, nur eines einzigen Flohs. Der Lebenszyklus des Flohs besteht aus dem Ei, drei Larvenstadien und der Puppe im Kokon und dauert unter günstigen Bedingungen, das heißt bei cirka 24 bis 30 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent, bis zu drei Wochen, unter ungünstigen Umständen bis zu einem Jahr. Ein Flohweibchen kann in seinem Leben bis zu 2000 Eier ablegen, 20 pro Tag. Ein erwachsener Floh lebt ohne Nahrung bis zu zwei Monaten, bei gelegentlicher Nahrungsaufnahme bis zu acht Monaten auf dem Menschen und mit optimaler Ernährungsmöglichkeit bis zu zwei Jahren auf dem Hund. Flöhe gehen nur zur Nahrungsaufnahme und zur Paarung auf das Wirtstier, die übrige Zeit, und das sind 90 Prozent ihres Lebens, befinden sie sich in der Umgebung. Bevorzugte Plätze sind im Haus Teppiche, textile Polstermöbel, Dielenritzen. Die Larven ernähren sich von organischem Material (Schuppen), eingesponnene Puppen können über Monate ohne Nahrung überleben. Symptome sind typische Hautveränderungen auf dem hinterem Rücken, an den Oberschenkeln und um die Analgegend mit Pappeln und nässenden Pusteln, die stark jucken und durch Kratzen krustös werden. Der Hund verliert Haare, die Haut wird borkig und schwielig und ist seborrhoeisch verändert. Sekundärinfektionen mit Staphylokokken und eine Follikulitis können entstehen. Das Krankheitsbild, die Vorgeschichte und eine positive Fellprobe ergeben eine sichere Diagnose. Die braunschwarzen Krümel aus dem Fell werden mit einem nassen Finger auf einer weißen Papierunterlage ausgestrichen. Entsteht eine braunrote Wischspur, handelt es sich eindeutig um Flohkot. Auch seine Form, Kringel oder Komma, ist charakteristisch. Was kann man tun?: Bei der Behandlung muss man sowohl die Flöhe auf dem Hund als auch die Parasiten und deren Entwicklungsstadien in der Umgebung bekämpfen. Gegen die Parasiten auf dem Tier helfen zum Beispiel Organsphosphate, die oral eingegeben oder auf die Haut getröpfelt werden. Der Wirkstoff gelangt in die Blutbahn, so das der Floh ihn bei der Blutmahlzeit aufnimmt und abgetötet wird. Die Leber inaktiviert den Wirkstoff, so dass ein Wirkungsverlust eintritt; deshalb muss die Behandlung nach drei bis vier Wochen wiederholt werden. Die Organsphosphate werden über Monate alle drei Tage oral verabreicht. Es stehen auch Tabletten, die eine Chitinsynthese des Flohs hemmen, zur Verfügung. Die lokale Bekämpfung umfasst die klassischen Flohhalsbänder, die Organophosphate oder Carbamate enthalten (Vapona-, Kadox-, Bolfo-, Vetkembänder), Puder mit Permethrin und anderen Wirkstoffen (Wellcare Puder), antiparasitäre Shampoo's, Sprays, welche die Entwicklung des Flohs hemmen und sowohl zur Behandlung am Tier als auch der Umgebung geeignet sind. Eine alternative Form der Flohbekämpfung ist die lokale Behandlung des Hundes, indem man eine Lösung (Exspot) auf die Haut des Nackens und der Schwanzwurzel aufträgt. Der Wirkstoff breitet sich gleichzeitig in den obersten Hornschichten der Haut aus, ohne dass er vom Blut aufgenommen wird. Der Vorteil ist, dass man keinerlei Belastungen der Stoffwechselorgane in Kauf nehmen muss. Exspot verliert auch seine Wirkung nicht, wie das bei den sonst üblichen lokalen Mitteln der Fall ist. Der Floh muss sich, um an seine Blutmahlzeit zu kommen, erst einmal durch die behandelten Hornschichten der Haut durchbeißen. Umgebungssprays und Vernebler runden die Palette ab. Hier stehen viele Präparate zur Verfügung, die den Floh sofort abtöten und gleichzeitig die Nachfolgegenerationen durch Wachstumshemmer oder durch Verhinderung der Chitinsynthese erfassen (zum Beispiel Vetkem-Präparate, Tamirex, Kadoxspray, Prevender). Ist die Umgebung stark mit Flöhen befallen, sollte die Wohnung täglich intensiv gesaugt werden. Um eine Rückwanderung der Flöhe aus dem Staubsauger unmöglich zu machen, wird Flohpulver in den Beutel gegeben. Anschließend muss die Wohnung mit Umgebungssprays eingesprüht werden. Um gesundheitliche Belastungen zu verringern, sollte man den Anweisungen des Tierarztes und des Herstellers genau folgen. Doch eine intensive Flohbekämpfung darf den Hundehalter nicht sorglos machen. Eine Flohprophylaxe muss beibehalten werden, denn sonst können sich die Restbestände einer Flohpopulation erholen, und der Kreislauf beginnt von neuem, nur mit dem einem weiterem Problem: der Resistenzbildung gegen die eingesetzten Mittel. Wichtig! Nach jeder Flohbehandlung sollte immer eine Bandwurmkur erfolgen, da Flöhe Träger von Bandwurmfinnen sein können. Sarkoptesäure: Mit Räudemilben (Sarkoptes canis) können sich Hunde nur durch direkten Kontakt mit anderen infizieren. In der Umwelt ist die Milbe nicht lebensfähig. Die Milbe gräbt sich in die Haut und legt in den Bohrkanälen Eier ab. Der Lebenszyklus dauert etwa drei Wochen. Außerhalb des Wirtstieres kann die Milbe höchstens einige Tage überleben. Sie ist hochgradig ansteckend, neben anderen Hunden können auch Menschen befallen werden. Die klinische Symptomatik zeigt ausgeprägten Juckreiz, besonders an den Ohrrändern, am Kopf, an den Gliedmaßen und der Brustunterseite, Krustöse Veränderungen entstehen durch intensives Kratzen an der oberflächlichen Haut. Mit der Zeit entwickelt sich dann eine Seborrhoe, der ganze Körper hat viele haarlose Stellen, wie bei Mottenfraß. Für Sarkoptesbefall sprechen deutlich verdickte, verkrustete Ohrränder, die beim Reiben einen starken Kratzreflex auslösen. Wenn weitere Hunde, die im Haushalt leben, oder auch der Hundehalter die gleichen Symptome haben und der Juckreiz trotz Kortisonbehandlung weiter besteht, sind das ebenfalls deutliche Hinweise. Ansonsten können Hautgeschabsel von den befallenen Stellen mikroskopisch den positiven Befund bringen. Was kann man tun?: Als Therapie haben sich Bäder mit Schwefelpräparaten und anschließenden Spülungen mit Lösungen, die chlorierte Kohlenwasserstoffe (Alugan) enthalten, bewährt. Die Behandlung mit Amitraz und Pyrethroiden (Permithrin) ist ebenso erfolgreich, oral wird dem Hund alle zwei Wochen Ivomec verabreicht. Vorsicht: Beim Collie, mit ihm verwandten Hunden und Collie-Kreuzungen kann eine Behandlung mit Ivomec tödlich verlaufen. Cheyletiellose: Diese nicht eitrige Hautentzündung wird von der Grasmilbe (Cheyletiella) ausgelöst. Sie gräbt sich in die Keratinschicht der Haut und löst einen Juckreiz aus. Der Befall ist für andere hoch ansteckend. Anzeichen sind Hautrötungen mit Schuppenbildung und juckende Hautirritationen. Die Behandlung entspricht der bei anderen parasitären Hauterkrankungen. Es müssen dabei alle Hunde mit einbezogen werden, die Kontakt mit dem erkrankten Hund hatten. Herbstgrasmilben: Er tritt besonders im Spätsommer und Herbst auf. Die Milbe (Trombicula automnalis) sitzt in Gräsern und befällt Nase, Ohr, Bauch, Zwischenzehenregion und Innenschenkel. Sie ist mit bloßem Auge als rotes Pünktchen zu sehen und löst an den befallenen Hautstellen Rötungen, Pappeln, Pusteln und Juckreiz aus. Zur Behandlung werden lokal wirkende Insektizide (Wellcare-Puder und -Shampoo) eingesetzt. Demodikose: Die Demodexmilbe lebt normalerweise in vielen Hunden, ohne klinische Veränderungen auszulösen. Kommt es zu einer Immunschwäche, die das Gleichgewicht zwischen Parasiten und Wirt verändert, vermehren sich die in den Haarfollikeln und in den Talgdrüsen lebenden Milben und lösen krankhafte Hautveränderungen aus. Die Symptome können lokal (lokalisierte Demodikose) in Form von kleinen haarlosen Stellen am Kopf (Nasen, Lippen, Kinn), schütterer Behaarung oder einer Brillenbildung um die Augen auftreten. Juckreiz besteht kaum. Eine Spontanheilung ist möglich. Meist sind Junghunde betroffen. Die generalisierte Form tritt bei geschwächten jungen oder bei alten Hunden auf. Der gesamte Rumpf kann schwere, mit Sekundärinfektionen belastete Hautentzündungen aufweisen. Es kommt zu schwieligen, borkigen und krustösen Veränderungen. Das Krankheitsbild wird vor allem durch eine Staphylokokkeninfektion geprägt. Pusteln platzen auf, schmierige, eitrige Beläge bilden sich flächenhaft über den Körper aus. Die Hunde leiden schwer unter diesen Symptomen, sie magern ab und können an einer Blutvergiftung sterben. Die Diagnose kann durch einen Nachweis der Milben im Hautgeschabsel gestellt werden. Was kann man tun? : Eine Behandlung der generalisierten Form mit schweren Beeinträchtigungen des Allgemeinzustandes ist prognostisch zweifelhaft bis ungünstig. Ansonsten kann der Hund zur Vorbereitung und Reinigung der Haut mit Benzolperoxyd (Peroxyderm) behandelt werden. Am nächsten Tag wird er mit Amitraz (Ektodex) gewaschen. Haarlose Stellen können mit diesem Mittel auch betupft werden, möglich ist auch, verschiedene Körperpartien an aufeinander folgenden Tagen zu reinigen. Ivomecitin-Injektionen führen nicht zu einer Abheilung, sondern bestenfalls zu einem Aufhalten der Milbeninvasion. Kommt es auch noch zu einer bakteriellen Besiedelung (Pyodermie), müssen begleitend Antibiotika gegeben werden. Ein Hund kann als geheilt betrachtet werden, wenn die Haare nachgewachsen sind und innerhalb von sechs Monaten keine lebenden Milben nachgewiesen werden können. Läuse und Haarlinge: Der Befall kann dem Hund erhebliche Probleme bereiten. Läuse sind saugende Insekten, die bei großer Zahl anämische Zustände hervorrufen können. Verfilzte Haarbezirke müssen großzügig geschoren werden. Anschließend tötet man die Parasiten mit einem Insektizidbad ab. Alle zwei Wochen sollte man diese Ganzkörperbehandlung wiederholen. Ohrmilben: Die Ohrmilbe (Otodectes cynotis) lebt im Gehörgang und bohrt ihre Eier in die Ohrschleimhäute. Die Ansteckung erfolgt von Hund zu Hund, aber auch durch befallene Katzen. Charakteristisch für Ohrmilbenbefall ist ein sehr dunkles, unangenehm riechendes Ohrenschmalz. Die sofortige Behandlung gehört in die Hände eines Tierarztes, denn je mehr Zeit die Milbe zur Besiedelung und zur Schädigung des Ohres hat, desto schwieriger wird die Behandlung. Bemerkt man Hautrötungen und einen ungewohnten Geruch im Ohr eines Hundes, kratzt er sich ab und zu am Ohr und schüttelt er oft den Kopf, sollte man bald vom Tierarzt klären lassen, welcher Grund vorliegt, da es einige Ohrenerkrankungen gibt, die leicht chronisch werden können. Würmer: Abgesehen von den Routineentwurmungen bei Welpen sollte nie ein Wurmmittel ohne genaue Feststellung der Wurminfektion gegeben werden. Anhand einer Kotprobe kann der Tierarzt ermitteln, ob und mit welcher Wurmart der Hund befallen ist, und das entsprechende Wurmmittel verschreiben. Die Wurmmittel sind nur auf Rezept oder bei einem Tierarzt erhältlich. Viele Hundebesitzer entwurmen ihre Tiere ein- bis zwei mal im Jahr, unabhängig davon, ob ein Verdacht auf Würmer bei ihnen vorliegt oder nicht. Da die Wurmkur eine Belastung für den Hund darstellt, sollten sie ihren Hund nicht öfters als einmal im Jahr entwurmen. Sollten sie Kleinkinder im Haushalt haben, wäre anzuraten die Entwurmung halbjährlich durchzuführen, da Arten des Bandwurms auf den Menschen übertragbar sind. Wurmeier oder- finnen (= Wurmlarven) können mit dem Straßendreck, Hundekot oder durch Überträgertiere in den Hund gelangen. Spulwürmer: Ein infizierter Hund kann erfolgreich mit einem Wurmmittel behandelt werden. Allerdings werden nur die ausgereiften Spulwürmer abgetrieben, die ruhenden Wurmlarven in der Muskulatur werden von keinem Präparat erreicht. Bei einer trächtigen Hündin werden die Larven aktiv, wandern in die Blutbahn und infizieren die Welpen schon im Mutterleib. Ein bis zwei Wochen nach der Geburt der Welpen sind die Würmer ausgewachsen, beginnen sich zu vermehren und den Welpen zu schädigen. Mit Spulwürmern stark befallene Welpen zeigen einen aufgetriebenen harten Bauch, Abmagerung, Blutarmut, schlechtes Fell, Husten und häufig Blut im Kot. Die Würmer verursachen Verdauungsstörungen aller Art. Hakenwürmer: Sie gehören, wie die Spulwürmer, zu den Rundwürmern. Der Hund infiziert sich durch mit Eiern verseuchtes Futter oder durch Larven. Die Larven bohren sich durch die Haut und dringen über den Blut- und Lymphkreislauf in die inneren Organe; im Dünndarm angelangt, saugen sie Blut. Der Hund leidet an Magen- und Darmreizungen und Blutarmut und magert trotz großem Appetit ab. Peitschenwürmer: Sie sind, wie die Hakenwürmer, Blutsauger und siedeln sich im Blind- und Enddarm des Hundes an. Bandwürmer: Als Zwischenwirt des Bandwurmes gilt der Hundefloh oder Haarling. zerbeißt der Hund einen Floh, so ist die Übertragung eines Bandwurmes möglich. Bandwürmer sind abgeplattet, darmlos und an der Vorderseite mit einem Haftorgan versehen, mit dem sie sich im Darm festhalten. Der Körper setzt sich aus gleich aufgebauten Gliedern zusammen; alte, abgestorbene Glieder werden mit dem Kot des Hundes ausgeschieden. Sie sehen wie Reiskörner aus und sind um den After herum und im Kot mit bloßem Auge erkennbar. Auch gegen Bandwürmer erhalten sie wirkungsvolle Präparate beim Tierarzt. Bei starkem Befall ist mit Krankheitsbildern wie Magen-Darm-Katarrh, Abmagerung, Unruhe und Blutarmut zu rechnen. Übermäßiges Afterlecken und Herumrutschen auf dem Hinterteil können auf eine Reizung durch abgehende Bandwurmglieder hinweisen. Zeckenbefall: Der Aufenthalt im Freien bringt für Hunde schon im Vorfrühling viele Probleme, nämlich den möglichen Befall mit Zecken. Von Bedeutung sind der Holzbock (Ixodes ricinus) und die braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus). Beide rufen beim Hund Irrrationen auf der Haut hervor. Die braune Hundezecke kann sich im Haus aufhalten und sich dort auch vermehren. Deshalb ist es bei starkem Befall mit dieser Zeckenart, die ursprünglich aus den Tropen kommt und bei uns eingeschleppt wurde, manchmal nötig, die gesamte Wohnung oder den Zwinger zu entseuchen. Der Holzbock kann Überträger der menschlichen Frühsommer- Hirnhauterkrankung und der Borreliose sein. Deshalb hat die Bekämpfung dieser Parasiten große Bedeutung. Oft bemerkt der Hundebesitzer einen Zeckenbefall erst spät, meistens dann, wenn der graue Leib der Zecke sich auf dem Fell abzeichnet. Im Handel und von Veterinärmedizinern werden unzählige Produkte gegen Zecken angeboten. Selbst Apotheken bieten mittlerweile vermehrt Spot On Präparate für Hunde und Katzen an. Von der chemischen Keule bis hin zu diversen Kräutermischungen wird empfohlen und verkauft was der Markt hergibt. Einen Makel haben allerdings alle Gegenmaßnahmen. Sie bieten keinen 100%igen Schutz vor den Parasiten. Bestenfalls wird die Anzahl der Zecken, die sich am Hund festbeißen, reduziert. Dabei stellt sich auch die Frage: "Wie töte ich ein Tier das auf einem Hund sitzt ohne meinem Haustier zu Schaden?" Pauschal kann man wohl sagen, dass dies nicht möglich ist. Generell ist es wichtig dafür zu sorgen , dass die Zecke vor dem Biss oder möglichst früh nach dem Biss vom Hund abfällt. Als wichtigste Maßnahme sollte man, unabhängig von evtl. verwendeten Präparaten, den Hund nach dem Spaziergang gründlich nach Zecken absuchen. Bei kurzhaarigen Hunden ist dies leichter zu bewältigen aber auch bei langhaarigen Hunden sollte man sich die Zeit dafür nehmen. Hierbei ist es sinnvoll den Hund mit einem Handtuch gründlich abzurubbeln. Des Weiteren sind, von Zecken bevorzugt genutzte Gebiete, wie hohe Wiesen, Gebüsch, etc. so gut es geht zu meiden. Da man natürlich nie ausschließen kann, dass auf diese Weise sämtliche Parasiten vom Hund ferngehalten werden, sollte der Hundehalter nach eigenem Ermessen entscheiden, ob nicht ein Mittel zur prophylaktischen Gabe geeignet ist, um sich dieser lästigen Parasiten zu entledigen. Hierzu gibt es folgende Möglichkeiten: Spot on: In Tierarztpraxen werden hauptsächlich Präparate wie Frontline, Exspot oder diverse Halsbänder angeboten. Diese enthalten meist eine chemische Substanz, welche die Zecke vorwiegend nach dem Biss abtötet. Allgemein gesehen kann man wohl sagen, dass diese chemischen Präparate einen effektiveren Wirkungsgrad haben, wie Kräuter oder ätherische Öle. en Abbau von giftigen Substanzen wird vermehrt diskutiert. Ätherische Öle: Ätherische Öle, wie sie in vielen Sprays und Halsbändern angeboten werden, schaffen für die Zecke ein unangenehmes Milieu auf der Haut und dem Fell des Hundes. Dies hindert die Zecke in vielen Fällen daran auf dem Wirt zu bleiben geschweige denn sich festzubeißen. Diese ätherischen Öle sind aber nicht nur sehr unangenehm für die Hundenase, sondern stehen auch in Verdacht diverse Hautreizungen auszulösen. Des Weiteren, muss man bei einer prophylaktischen Gabe von ätherischen Ölen darauf achten, dass sie nicht durch Baden oder Schwimmen herausgespült werden. Daher ist eine vermehrte Anwendung unabdingbar. Außerdem ist es fraglich, inwiefern der Eigengeruch des Hundes auf andere Artgenossen wirkt, auch wenn er für die Menschennase recht angenehm riecht. Wir verwenden einen sehr guten Zeckenspray in Kombination mit Knoblauchpulver. Hausmittel und eigene Rezepturen: Natürlich gibt es aus der privaten Apotheke unzählige Tipp's zur Zeckenbekämpfung. Vorwiegend bestehen auch diese aus ätherischen Ölen, Citrus- und Zwiebelgewächsen, sowie aus diversen Fetten und anderen Mitteln, dessen Wirkung von Hund zu Hund sehr unterschiedlich sind. Wie entfernen Sie eine Zecke?: Verwenden Sie hierzu eine handelsübliche Zeckenzange und lassen sich die Funktion von einem Tierarzt oder einer dazu qualifizierten Person erklären. Wenn Sie eine Zecke entdecken, fahren Sie am besten kurz beim Tierarzt vorbei und lassen sich die Entfernung am Hund vorführen. Auf keinen Fall sollte die Zecke betäubt werden oder mit komplizierten Drehungen entfernt werden. Nach dem Entfernen ist die Zecke zu eliminieren und zu entsorgen. Zurück zur Wissenwertesübersicht
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